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'Tante Emma' geht in Ruhestand

Mitteilung vom 15.02.2017

Tante Emma-LadenEin herzhaftes Schmalzbrot, Hausmacherwurst aus dem Glas und natürlich ein süßes Stück Kellerkuchen. All das gibt es bei Monika und Dieter Schommer. Und natürlich hat die „Tante Emma" im Lädchen des Niederrheinischen Freilichtmuseums auch immer Dönekes, heitere Anekdoten, für ihre Gäste parat. Doch damit ist nun Schluss. Mit über 70 Jahren gehen Monika und Dieter Schommer in den Ruhestand. Noch bis Ende März haben die Besucher des Freilichtmuseums Zeit, sich von dem Ehepaar zu verabschieden.
„Damit geht eine Ära zu Ende", sagt Museumsleiterin Anke Wielebski. Diese Ära hatte im März 2010 begonnen. Zur Sonderausstellung traditioneller Ofenplatten in der Dorenburg zogen die Schommers in den Tante-Emma-Laden - und füllten den Raum mit Leben. „Anfangs mussten wir viel improvisieren", erinnert sich Monika Schommer.
Mit vielen Ideen, gesammelten Ausstellungsstücken und noch mehr Herzblut machten sie aus dem historischen Gehöft „ihren" Tante-Emma-Laden. Sie sprangen ein, wo immer, Hilfe benötigt wurde. „'Nicht verzagen, Schommers fragen' - wurde im Freilichtmuseum zum geflügelten Wort", sagt Dieter Schommer.
„Monika und Dieter Schommer sind nicht zu ersetzen", ist sich auch Kreisdirektor und Kulturdezernent Ingo Schabrich sicher. Die Leitung des Niederrheinischen Freilichtmuseums arbeitet aktuell an einer Nachfolge: Der lebendige Tante-Emma-Laden soll dem Museum erhalten bleiben. „Eine Lösung ist in Sicht. Das ist aktuell aber noch nicht spruchreif", sagt Schabrich.
Sehr wahrscheinlich wird es auch eine Übergangszeit geben, in der der Laden geschlossen, ausgeräumt und renoviert wird. Die Gäste können in dieser Zeit das Pfannenkuchenhaus auf dem Museumsgelände besuchen. Dieses öffnet Anfang März wieder.
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