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Kreispolizei trifft auf Grund der Pandemie weitere Maßnahmen

Mitteilung vom 23.03.2020

Durch die derzeitige Corona-Pandemie trifft die Führung
der Kreispolizei Viersen vorsorglich weitere organisatorische Maßnahmen. "Es
besteht kein Grund zur Besorgnis, die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im
Kreis Viersen ist nach wie vor gewährleistet", so Landrat Dr. Andreas Coenen.
Folgende Maßnahmen werden zeitnah umgesetzt: Die Polizeiwachen Kempen und
Viersen sind weiterhin rund um die Uhr besetzt. Allerdings werden an den
Eingängen Schleusen eingerichtet, die durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
Kreispolizei betreut werden. Jeder Besucher ist verpflichtet, für einen Termin
einen Mundschutz und Einweghandschuhe zu tragen. Diese werden in den Schleusen
ausgehändigt. Dies ist notwendig, um Infektionsgefahren für Bürgerinnen und
Bürger sowie Polizeibedienstete zu minimieren. Bei den Polizeiwachen in Nettetal
und in Willich werden die bisherigen begrenzten Öffnungszeiten vorübergehend
aufgegeben. Die Anzeigenerstattung wird dort bis auf weiteres nicht mehr möglich
sein. Der direkte Kontakt zur Polizei ist weiterhin über die vorhandene
Sprechanlage gewährleistet.

Die Sprechstunden der Bezirksdienste werden bis auf
weiteres eingestellt. Die Beamten sind gleichwohl als Ansprechpartner in den
Kommunen unterwegs.

Für eine Anzeigenerstattung soll vorrangig das Online-Portal
der Polizei NRW genutzt werden: https://service.polizei.nrw.de/anzeige
Alternativ können Sie die Kreispolizei per E-Mail erreichen:
poststelle.viersen@polizei.nrw.de Unsere Internetseite finden Sie unter
https://viersen.polizei.nrw/.

Die telefonische Erreichbarkeit der Dienststellen
ist über die bekannten Rufnummern oder unsere Telefonzentrale unter 02162/377-0
gegeben.

Manfred Krüchten, Abteilungsleiter der Polizei, betont: "Wir haben uns
als Polizei umfangreich auf diese Situation vorbereitet. Die Vorplanungen werden
wir nun lageabhängig konsequent umsetzen. Die aktuellen Maßnahmen verfolgen das
Ziel, den Publikumsverkehr zu entzerren und Menschenansammlungen und somit
Infektionsgefahren zu reduzieren." In dringenden Fällen ist die Polizei unter
dem Notruf 110 zu erreichen. /wg (270)