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Herr Linke

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Rathaus Grefrath
Rathausplatz 3
47929 Grefrath

Internetbreitband in Grefrath

Für die meisten Menschen gehört die Nutzung des Internets zum Alltag. Wichtig ist dabei vor allen Dingen, dass es „schnell geht“ – sprich: wir brauchen breitbandiges Internet.

Schnelles Internet ist aus Sicht der Gemeinde aber auch für die Bereiche der Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung notwendig.

Für die Entwicklung der Einwohnerzahl ist mittlerweile auch die Internetversorgung ein wichtiger Baustein. Gleiches gilt auch für die Wirtschaftsförderung. Nicht nur Firmen, sondern auch viele Freiberufler, die im Homeofficebereich arbeiten, brauchen häufig symetrische Verbindungen (Up- und Download mit identischen Übertragungswerten).

Aber Breitbandanbindung ist vor allen Dingen in ländlichen Gebieten ein schwieriges Thema. Seit der Privatisierung des Telekommunikationsmarktes wurden zunächst Großstädte und Ballungsgebiete von den großen Anbietern ausgebaut. Der ländliche Bereich wurde vernachlässigt.

Im Jahr 2015 hat daher die Gemeinde Grefrath über eine öffentliche Ausschreibung und über Fördermittel des Landes NRW dafür gesorgt, dass sich die Situation in den Ortsteilen Mülhausen und Vinkrath verbessert.

Über einen Kooperationsvertrag hat die Deutsche Telekom AG (DTAG) im Mülhausen bereits VDSL (bis zu 50 Mbit, asymetrisch) ausgebaut. Aktuell laufen die notwendigen Tiefbauarbeiten im Ortsteil Vinkrath. Bis zum November 2017 müssen die Arbeiten abgeschlossen sein. Ab Herbst werden also auch die Vinkrather in den Genuss schnellen Internets kommen.

Für die Jahre 2018 und 2019 hat die DTAG weitere Ausbaupläne mit Vectoringtechnik (asymetrische Bandbreiten bis zu 100 Mbit) für Oedt und Grefrath angekündigt.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/VDSL2-Vectoring

 



Parallel dazu hat die Deutsche Glasfaser GmbH  (DG) begonnen, ein Glasfaserprojekt zu starten. Auch dies erfolgt über einen Kooperationsvertrag. Der Ausbau erfolgt eigenwirtschaftlich, also ohne Zuschüsse der Kommune.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Glasfaser

 

Glasfaseranschlüsse sind grundsätzlich symetrisch und bieten daher identische Up- und Downloadgeschwindigkeiten. Mit ihnen sind auch Übertragungsraten im Gbit-Bereich möglich.

 

Die DG baut Glasfaseranschlüsse grundsätzlich bis in das Gebäude / Wohneinheit. Der Fachbegriff dafür ist FTTH (Fibre to the home). Diese Technik ermöglicht die Übertragung sehr großer Bandbreiten ohne Leistungsverluste.  Die DG wird aber nur dann aktiv werden, wenn sie über eine Vorvermarktung 40 % der Grefrather Anschlüsse auf sich übertragen kann.

 



In den Ortskernen von Oedt und Grefrath sind auch UnityMedia-Anschlüsse vorhanden. Darüber sind auch asymetrische Bandbreiten bis 120 Mbit buchbar. 

 



Die Gemeinde Grefrath ist seit Anfang des Jahres 2017 Mitglied in einer Arbeitsgemeinschaft der Breitbandkoordinatoren auf Ebene des Kreises Viersen. Dieses Gremium wird auch vom Breitbandbüro des Landes NRW anbieterneutral unterstützt.

In diesem Gremium sind sich zwar alle Kommunen darüber einig, dass die heutigen kupferbasierten Angebote gute Bandbreiten anbieten, aber die Glasfasertechnik und FTTH wird sich zum Standardhausanschluss entwickeln. Daher preferiert diese Arbeitsgemeinschaft den Glasfaserausbau.

Glasfasertechnologie hat eindeutige Vorteile:

  • Verlustfreie Datenübertragung über lange Strecken
  • Anschlüsse bis ins Haus
  • Symetrische Internetverbindungen (Up- und Download sind identisch)

Wir werden Sie auf dieser Seite über die Entwicklung in unserer Gemeinde auf dem Laufenden halten.

Wir beraten Sie gerne anbieterneutral.