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Projekt Rathaus

Startschuss für das Rathaus-Projekt

 

Was muss passieren?

Seit vielen Jahren ist der schlechte Zustand der Verwaltungsräume in der Gemeinde Grefrath bekannt. Die Zweiteilung der Verwaltung, die in den Rathäusern in Grefrath und Oedt untergebracht ist, ist für die Arbeit nicht optimal. Zudem sind die Gebäude dringend sanierungsbedürftig. Das sorgt nicht nur für eine schlechte Außenwirkung und eine demotivierende Arbeitsumgebung. Mangelnder Brand- und Arbeitsschutz, schlechte Hygienebedingungen und Schadstoffbelastung machen ein Handeln nun dringend erforderlich.
„Wir brauchen ‚ein Rathaus für die Gemeinde'", sagt Bürgermeister Stefan Schumeckers. Es sei Zeit, ein modernes und zukunftsweisendes Rathaus für die Mitarbeitenden, für die Politik und für die Bürgerinnen und Bürger zu schaffen.
Für eine Erweiterung des Grefrather Altbaus sprechen verschiedene Gründe. Eine Bebauungsplanänderung wäre dort nicht notwendig, ein Grundstücksankauf ebenfalls nicht. Die kommunale Insel mit der Feuerwehr und dem Jugendzentrum Dingens würde erhalten bleiben. Die bereits angelegte Infrastruktur wie Nahwärme und Datensicherung, die zusammen mit der Feuerwehr aufgebaut wurde, könnte erhalten bleiben.
Auch das Oedter Rathaus soll in diesen Überlegungen nicht vergessen werden. Das denkmalgeschützte Gebäude soll auf jeden Fall für die Öffentlichkeit erhalten bleiben. Der Erhalt des Standortes für den Heimatverein Oedt ist dem Bürgermeister dabei ein wichtiges Anliegen. Aber auch weitere Nutzungen, zum Beispiel durch den „Verein Älter werden in der Gemeinde Grefrath" und Beratungsstellen für Jugendliche und Geflüchtete wären dort möglich.

 

Wie ist der aktuelle Stand?

Mittel für die Planungen sind bereits im Haushalt vorgesehen. Im Haupt- und Finanzausschuss am 4. März hat die Politik mehrheitlich dem geplanten Standort zugestimmt.

 

Wie geht es weiter?

Es gibt zwei Möglichkeiten: eine Ausschreibung oder ein Architekten-Wettbewerb. Klar ist, dass beide Varianten noch einige Monate Planungszeit bedeuten werden.
Bürgermeister Stefan Schumeckers ist es wichtig, dass es keinesfalls nur darum geht, ein neues Gebäude zu errichten. Vielmehr ist dies nun eine gute Gelegenheit das gesamte Arbeiten in der Verwaltung unter die Lupe zu nehmen und zu schauen, wie das Arbeiten der Zukunft aussehen soll. Variable Raumkonzepte, Mehrfachnutzungen, Besprechungsinseln statt Besprechungsräume, Arbeitsflächen statt Verkehrsflächen, aber auch mehr Möglichkeiten für Homeoffice und variablere Arbeitszeiten gehören zu den Überlegungen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus haben bereits erste Informationen über diese Planungen erhalten und sollen in dem Prozess auch ihre Ideen einbringen können.
Bauzeit: Idealerweise soll noch vor den Sommerferien die Suche nach Planern losgehen, damit diese sich im nächsten Jahr ans Werk machen können. Bis 2023 soll dann der Bau beginnen, damit idealerweise bis 2024 der Umzug erfolgen kann.

 

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Start für die Rathaus-Planungen